Ab dem 1. Januar 2010 müssen die neuen Dokumentationspflichten bei der Anlageberatung angewandt werden
Das Gesetz zur Neuregelung der Rechtverhältnisse bei Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen und zur verbesserten Durchsetzbarkeit von Ansprüchen von Anlegern aus Falschberatung ist am 5. August 2009 in Kraft getreten.
Es führt neben der Neufassung des Schuldverschreibungsgesetzes und der Abschaffung der kurzen Sonderverjährungsfrist des Wertpapierhandelsgesetzes (§ 37a) für Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung bei Wertpapieranlegern auch neue Dokumentationspflichten bei der Anlageberatung ein. Hinsichtlich des § 31a Abs. 3 des Wertpapierhandelsgesetz (im nachfolgenden Text WpHG) werden die neuen Dokumentationspflichten für die Anlageberatung im § 34 Abs. 2a WpHG neu geordnet.
Ob und auf welche Beratungssituation die neuen Dokumentationspflichten im Rahmen der Vermögensverwaltung zum Tragen kommen, lassen die gesetzlichen Regelungen offen.
Im Rahmen der Würdigung von Beweisen bei künftigen Anlegerklagen kann das Beratungsprotokoll von hoher Wichtigkeit sein. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass Banken und Finanzdienstleister ihre Mitarbeiter nochmals auf die bestehenden Verhaltenspflichten bei der Anlagenberatung hinweisen und bei Bedarf Weiterbildungsmaßnahmen ermöglichen.
Die FORUM · Institut für Management GmbH bietet ein Seminar zu diesem Thema an. Das Seminar Ansprüche von Anlegern aus Falschberatung findet am 24. November 2009 in Frankfurt statt.
Die FORUM · Institut für Management GmbH gehört zur Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 60 Unternehmen an 42 Standorten in 18 Ländern ist die Klett Gruppe das größte Bildungsunternehmen in Deutschland. Das Angebot der Klett Gruppe reicht vom klassischen Schulbuch bis zu modernsten interaktiven Lernhilfen, von Fachliteratur bis zur schönen Literatur. Darüber hinaus ist die Klett Gruppe der führende private Anbieter von Bildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen. Die rund 2.900 Mitarbeiter in den Unternehmen der Klett Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 439 Millionen Euro.