Gerissene Täter - und wie Sie sich dagegen schützen!
Die Aufklärung der Betrugsfälle in der Wirtschaftskriminalität wird immer schwieriger. Zwar sieht man derzeit keine Zunahmen, aber die Betrüger werden immer professioneller. Dies erschwert zusehends die Aufklärung.
Durch die Krise ging ein Ruck durch die Wirtschaft. Dies sorgte dafür, dass vermehrt Fälle von Betrug, Korruption, Geldveruntreuung und Bestechung aufgedeckt wurden. Das Überraschende – die Täter sind Männer. Meist sogar Männer in der Midlife-Crisis. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Personen oftmals in Funktionen sind, die sehr viele Zugangsrechte haben, z.B. Finanzchefs oder Buchhaltungsleiter. Durch den technischen Fortschritt ist es noch leichter, mittels E-Banking Überweisungen auf das eigene Konto zu tätigen.
Stark betroffen von Betrugsdelikten sind Industrie, Banken und Versicherungen. Oftmals sind gerade große Unternehmen betroffen, bei dem der Täter hofft, anonym zu bleiben.
Sobald ein Verdacht in einem Unternehmen besteht, haben die „Sherlock Homes der Neuzeit“ unterschiedliche Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Die größte Herausforderung ist es, dabei nicht ebenfalls einer Straftat zu begehen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Auffinden von Straftaten sind unbedingt zu beachten.
Ein wichtiger Punkt beim Aufdecken dieser Straftaten ist ein intensives Gespräch mit den Mitarbeitern. Nicht selten zeigt sich dabei auch ein verändertes Wahrnehmungsbild des Unternehmens. Früher waren Unternehmen und Mitarbeiter viel stärker verbunden, loyaler. Es war nichts ungewöhnliches, ein Leben lang für einen Arbeitnehmer zu arbeiten.
Und das heutige Tatmotiv? Sportwagen, Luxusyachten oder darf es ein wenig Botox sein. Gern gesehen sind ebenfalls Spielkasinos und das Rotlichtmilieu.
In dieser Zeit spielt ebenfalls die Existenzsicherung eine Bedeutung bei den Tatmotiven. Der Arbeitsplatz ist nicht mehr sicher, dann sollte das Geld wenigstens die nächsten 12 Monate stimmen. Und die betroffenen Unternehmen? Man sollte meinen, ein Exempel zu statuieren wäre eine gute Möglichkeit. Dieses bleibt aber oftmals ungenutzt.
Die FORUM · Institut für Management GmbH bietet ein Seminar zu diesem Thema an. Das Seminar Fraud Prevention 2010 findet am 08. Dezember 2009 in Frankfurt statt.
Die FORUM · Institut für Management GmbH gehört zur Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 60 Unternehmen an 42 Standorten in 18 Ländern ist die Klett Gruppe das größte Bildungsunternehmen in Deutschland. Das Angebot der Klett Gruppe reicht vom klassischen Schulbuch bis zu modernsten interaktiven Lernhilfen, von Fachliteratur bis zur schönen Literatur. Darüber hinaus ist die Klett Gruppe der führende private Anbieter von Bildungs- und Weiterbildungsdienstleistungen. Die rund 2.900 Mitarbeiter in den Unternehmen der Klett Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2008 einen Umsatz von rund 439 Millionen Euro.