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Zeit - ein Gut, das man nicht vermehren kann

Selbstmanagement und damit Zeitmanagement ist in den letzten 20 Jahren eines der wichtigsten Themen im Bereich der sogenannten „Softskills“ geworden...

Zeit - ein Gut, das man nicht vermehren kann

Selbstmanagement und damit Zeitmanagement ist in den letzten 20 Jahren eines der wichtigsten Themen im Bereich der sogenannten „Softskills“ geworden. Die Fähigkeit, sich selbst angemessen zu organisieren und seine (Arbeits)-zeit effizient (und effektiv) zu nutzen, kann dem einzelnen helfen, den immer größer werdenden Anforderungen zu begegnen, ohne stressbedingt „auf der Strecke“ zu bleiben.

Selbst- und Zeitmanagement als Sammelbegriff für lern- und anwendbare Techniken existiert seit Jahren als abrufbarer Wissensstoff in Büchern, Aufsätzen, Hörbüchern und im Internet und ist jedem zugänglich. Das Thema ist zudem Seminarstandard.

Betrachtet man jedoch die Tendenzen „Arbeitsverdichtung“, „Innovationsgeschwindigkeit“ und vor allem die neuen Zeitansprüche mit dem Credo „schnell, schneller, gleichzeitig“ und schaut man zusätzlich auf die extrem steigenden Zahlen bei stressbedingten
Krankheitsbildern, so stellt sich die Frage: Reicht die Nutzung dieses Angebotes? Oder muss vom streng Tool- und methodengesteuerten Zeitmanagementbegriff zu einer umfassenderen Betrachtens- und Handlungsweise gewechselt werden?

Eine „gute“ Veranstaltung sollte daher nicht nur bewährte Techniken zum Umgang mit der Zeit vorstellen, sondern dem Teilnehmer ermöglichen, seine persönliche Situation zum Thema „Umgang mit der Zeit“ zu reflektieren, die Ist-Situation mit der Soll-Vorstellung
abzugleichen und darauf aufbauend ein ganz persönliches Maßnahmenpaket zu schaffen.

Zeitmanagement ist Lebensmanagement

Ziel sollte es sein, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Lebensbereichen Beruf, Familie, sonstige soziale Kontakte und dem „Ich“ zu schaffen. Dies klingt stark nach dem mittlerweile sehr verbreiteten Begriff „Work-life-balance“. Für alle vier Bereiche sollte geprüft werden, ob die derzeitige Situation zufriedenstellend
ist, wo Prioritäten liegen, wo Gefahren lauern, wo sich Nachlässig-keiten oder Überbetonungen eingeschlichen haben.
Für diese Analysen benötigt man das Handwerkszeug des Zeitmanagements. Prioritätenanalyse, (ABC-Analyse, Pareto-Prinzip), Risiko-Analyse, Zielfindungstools, Zeitschätzungsverfahren, Entspannungstechniken, Erkennen von Zeitfallen etc. sind die „Basics“ dafür.

Da der Ausgleich der Lebensbereiche aber von ganz individuellen "Erfolgsvorstellungen" abhängt, ist es notwendig, sich über die derzeitige Definition des Begriffs und über die Aufteilung der Lebensbereiche innerhalb des eigenen Lebens klar zu werden.
Berufsanfänger werden den Bereich Beruf sicher stärker werten als z.B. eine werdende Mutter, die vielleicht das Familienleben priorisiert. Wer sein Hobby zum Beruf gemacht hat, hat kein Hobby mehr, wenn er nach Hause kommt – und bleibt lieber in der Arbeit. Dies sind nur
einige Beispiele für „normale“ Lebenssituationen und –modelle.


Erneut ist es gut, Werkzeuge an der Hand zu haben, um die Analysen und eventuelle Veränderungen der derzeitigen Situation zu meistern. Regeln der Zielfindung, Ziel-Erfolgskontrollen, Motivationsstrategien und zielgerichtete Arbeitsplanung sind hier zu nennen.

Lebensmanagement ist Selbstverantwortung

Werden Sie vom Opfer zum Täter. Nur wer aktiv gestaltet, wird auch die 24 Stunden des Tages beeinflussen können, um verschiedene Lebensbereiche unter einen Hut zu bekommen. Der Alltag ist die Verknüpfung aus eigenen und fremden Anforderungen, Rahmenbedingungen und eigenen Zielen. Da die Zeit immer mehr verknappt wird, ist neben der Priorisierung mit der Frage „was lasse ich liegen“ auch gute Planung für den Rest der Aufgaben nötig, die nicht liegen bleiben dürfen. Dazu gehört, keine Termine zu schlucken (argumentatives NEIN = JA, aber… ), Delegation (wenn möglich), den eigenen Qualitätsanspruch realistisch gestalten ... .Wieder ist man bei der „Werkzeugkiste“ für Zeitmanagement gelandet.

Ergo: Tools sind unabdingbar für die Umsetzung eines guten Zeitmanagements. Als Grundlage ist aber immer eine ganzheitliche Sicht des Lebens notwendig mit der Festlegung auf persönliche Ziele. Der Mensch lebt 24 Stunden am Tag. Davon beansprucht ein Drittel die Arbeitswelt. Doch auch die restlichen zwei Drittel sind wichtig - auch für "gutes Arbeiten".


Die Zusammenhänge zu reflektieren und mit Unterstützung anderer das eigene Zeitmanagement zu optimieren, ist eine lohnende Zeitinvestition. Details finden Sie hier: http://www.naa.de/seminare/detail.jsf?seminarId=1009

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