Nicht die Managementmethode entscheidet!
Auf der einen Seite stehen die harten Fakten: Produktionskosten senken, Durchlaufzeiten reduzieren, Fehlerrate senken, Flexibilität erhöhen. Dem gegenüber befindet sich die Frage nach der Umsetzung: Wie gelingt es, in oftmals schon gut organisierten Produktionsprozessen weiteres Potenzial zu identifizieren und zu realisieren? Häufig werden dafür Methoden, wie Six Sigma, TPM, TQM oder Supply Chain Management bemüht. Leider wird dabei jedoch missachtet, dass jedes Unternehmen seine spezifischen Gegebenheiten besitzt. Die Folge sind stockende Einführungen, Vorbehalte und Ängste der Mitarbeiter oder gar der Abbruch des Verbesserungsprozesses. Dabei wäre es mit einer anderen Vorgehensweise durchaus möglich gewesen, die avisierten Erfolge zu erreichen.
Festo Didactic Training und Beratung widmet sich seit vielen Jahren diesem Thema und hat entsprechende Strategien entwickelt, um Veränderungsprozesse im Produktionsbereich zu initiieren, zu gestalten und zu begleiten. Grundlage dieser Vorgehensweise bildet die gemeinsame Betrachtung des Wertschöpfungsprozess mit all seinen Stärken und Schwächen. Die Führungskräfte und Mitarbeiter des Unternehmens erkennen daraus mögliche Potenziale für Verbesserungen. Zugleich gewinnen sie einen Eindruck, welches Thema zu welchen Vorteilen führen kann, aber auch welcher Aufwand sich dahinter verbirgt und mit welchen Konsequenzen für das Gesamtsystem zu rechnen ist. Aus dieser Aufwand-Nutzen-Betrachtung leiten die Mitarbeiter dann Arbeitsfelder und eine notwendige Projektstruktur ab.
Daran schließt sich der eigentliche Verbesserungsprozess an, für den Festo Didactic eine Workshopstruktur entwickelt hat. Diese Workshops bestehen im wesentlichen aus einer Qualifizierungs-, einer Arbeits- und einer Transferphase. In zwei bis drei Tagen erhalten die Teilnehmer eine Einführung in die Thematik, bearbeiten unter Begleitung ein spezielles Problem und präsentieren anschließend ihre Ergebnisse im Unternehmen. Ziel dieser Workshops ist es, sofort messbare Resultate zu erhalten. Die Umsetzung ist so zwangsläufig Bestandteil der Veranstaltungen. Natürlich kommt dabei die eine oder andere der oben erwähnten Methoden zum Einsatz, häufig jedoch wird sie durch die Mitarbeiter des Unternehmens den spezifischen Gegebenheiten angepasst.