Andere Fragen, bessere Ergebnisse – oder: TeamIntelligenz - Wie aus guten Einzelspielern ein sehr erfolgreiches Team werden kann.
Was unterscheidet ein gutes von einem intelligenten Team? Ein gutes Team nutzt die Fähigkeiten seiner Mitglieder, ein intelligentes Team leistet dagegen mehr, als es die Summe der Fähigkeiten seiner Mitglieder erwarten lassen würde.
Doch: Wie kann es sein, dass ein intelligentes Team mehr erreicht als eigentlich in ihm steckt? Ich möchte einige Thesen aufstellen, mit denen ich den „kleinen Unterschied“ beleuchten will:
Ein intelligentes Team stellt sich andere Fragen als eines, das „ganz normal“ aufgestellt ist. Andere Fragen bedingen andere Antworten, andere Antworten führen zu neuen - vielleicht überraschenden - Erkenntnissen. Neue Erkenntnisse führen zu neuen Wegen und die - vielleicht - zu besseren Ergebnissen. Ein intelligentes Team tut eher das, was nötig ist, als das, was angemessen ist. Viele Teams scheitern am Hierarchiedenken und beschäftigen sich oft mehr damit, eine „politisch korrekte“ Lösung zu suchen als mit der eigentlichen Aufgabe.
Ein intelligentes Team kann gleichzeitig aktuelle Aufgaben und zukunftsorientierte Herausforderungen lösen. Aktuelle Aufgaben löst ein intelligentes Team dann, wenn sie anstehen. Gleichzeitig behält es aber im Auge, dass es eine Zukunft nach der Gegenwart gibt – und damit diese erfolgreich gestaltet werden kann, muss sie in der Gegenwart geplant und eingeleitet werden.
In einem intelligenten Team streiten die Mitglieder leidenschaftlich um die beste Lösung. Da ein solches Team über eine hohe Streitkultur verfügt, darf es zuweilen auch hoch hergehen. Entscheidend ist aber, was am Ende raus kommt. Dabei gilt in einem intelligenten Team die Prämisse: „Wir haben stets die Wahl, ob wir recht haben wollen oder erfolgreich sind!“
Intelligente Teams haben Spaß an ihrem Erfolg. Erfolg schafft neue Erfolge, neue Erfolge neuen Spaß. Ein positiver Kreislauf des Erfolges entsteht.